Home  |  Hintergrund  |  Szene  |  Handlungsansätze  |  Angebote  |  Kontakt
Rechtsextremismus im Jugendalter 
Für einen Eintritt in die rechtsextreme Szene ist das Jugendalter eine sensible Lebensphase.

Um Jugendliche adäquat über die Risiken eines Einstiegs in die Szene zu informieren, präventiv zu wirken oder sie bei einem Ausstieg aus der Szene zu unterstützen, sehen sich sowohl die Schule wie auch die Jugendarbeit und Institutionen des Freizeitbereichs vor eine grosse Herausforderung gestellt.

Diese Rubrik informiert über wichtige Aspekte im Bereich Jugend und will die entsprechenden Institutionen motivieren, hinzuschauen, sich zu vernetzen und aktiv zu werden, wenn sie Anzeichen wahrnehmen, die auf rechtsextreme Tendenzen hinweisen. Verschiedene Anlaufstellen bieten hierzu ihre Unterstützung an.

 

Schule

Schülerinnen hören in der Pause rechtsextreme Musik (mit Kopfhörer).

Ältere Schüler verteilen auf dem Schulhof rechtsextremes Propagandamaterial (CD, Flugblätter etc.).

Junge Erwachsene holen Jugendliche von der Schule mit einem Kleinbus für einen gemeinsamen Grillnachmittag ab.

Schüler tragen T-Shirts mit Schweizerkreuzen zur Abgrenzung gegenüber ausländischen Mitschülern.

Schülerinnen tragen Springerstiefel und Bürstenhaarschnitte, Thor Steinar Klamotten etc.

Schüler salutieren sich gegenseitig mit dem Hitlergruss in der Schule.

Jugendliche machen sich im Geschichtsunterricht über den Holocaust lustig und machen dumme Sprüche.

Linke und ausländische Jugendliche werden verbal und körperlich provoziert und angegriffen.

Schweizer Schülerinnen und Schüler fordern den Ausschluss vom Unterricht eines ausländischen Schülers (mit Verhaltensauffälligkeit) und organisieren einen Schulstreik.

(Vorfälle aus dem Schulalltag verschiedener Gemeinden der Deutschschweiz)

 

Wie soll die Schule reagieren?

Bei solchen und ähnlichen Vorfällen ist es wichtig, dass sich die Schule nicht alleine dafür verantwortlich fühlt. Sie soll sich mit weiteren Gemeindeakteuren (Polizei, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit) und Fachleuten vernetzen können, um gemeinsam Schritte und Strategien zu entwickeln und sie miteinander umzusetzen (Eser Davolio & Drilling 2008a). Denn rechtsextreme Phänomene, die sich in der Schule zeigen, stehen meist in engem Zusammenhang mit dem weiteren lokalen Kontext und bedürfen einer koordinierten Bearbeitung, damit effektive Wirkungen erzielt werden können. So sollen Eltern miteinbezogen werden, lokale Akteure  wie GemeindepräsidentInnen, Polizei und PolitikerInnen sollen klar Stellung beziehen, die Vorfälle verurteilen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen (vgl. Eser Davolio & Drilling 2007, 2008b). (Siehe dazu auch Gemeinwesen)

Das Forschungsprojekt mit der Buchpublikation „Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt – Festgefahrenes durch Projektunterricht verändern“ (2000) untersuchte die erzielten Einstellungsänderungen bei BerufsschülerInnen. Sie zeigt, dass Rassismusprävention und –intervention weitaus komplexer sind, als gemeinhin angenommen. Denn die verschiedenen Programmteile bzgl. Vorurteilen gegenüber Asylsuchenden, Kriminalität, Antisemitismus und Holocaustleugnung erreichten ganz unterschiedliche Wirkungen. Diese reichten von dauerhafter Sensibilisierung (welche auch nach einem Jahr noch signifikant war) bis hin zu Bumerangeffekten (bei Antisemitismus und Holocaustleugnung). Das heisst, dass durch die Unterrichtseinheiten bestehende oder latente Vorurteile zum Teil sogar verstärkt wurden. Dies verlangt, dass bedacht wird, welche Themen mit welchem Ansatz bearbeitet werden sollen, denn es kommt insbesondere auf die Gruppendynamik der SchülerInnengruppe an, wie die Inhalte rezipiert und verarbeitet werden.

Diese Erfahrungen flossen in ein gemeinsames Umsetzungsprojekt des NFP 40 mit Monique Eckmann und Myriam Eser Davolio, welches unter dem Titel „Rassismus angehen statt übergehen“ publiziert wurde (Eckmann & Eser Davolio 2003). Während moralisierende und stigmatisierende Ansatzpunkte oft gegenteilige Effekte bewirken, nutzen Ansätze wie Konflikt- und Erlebnispädagogik Konflikte als Veränderungspotential und entwickeln dialogische Strukturen und Mediation, indem sie auch die Opferperspektive einbauen.

Das Handbuch für Soziale Berufe und Lehrkräfte (Grünberg und Eckmann, 1999) wurde als Begleitung zum Film "Skin or die" über rechte Skinheads in der Schweiz erstellt. Es zielt darauf ab, Wahrnehmung und Intervention in diesem Gebiet zu fördern und Bedingungen und Grenzen des Dialogs mit Sympathisanten und Mitläufern zu erörtern. Ein zentraler Punkt dabei ist, gerade SympathisantInnen und MitläuferInnen anzuhören, auch ohne deren Standpunkt zu teilen, jedoch gleichzeitig den Konflikt mit ihnen nicht zu scheuen.

 

Handlungsoptionen für die Schule

  • Wahrgenommene Probleme erkennen und benennen sowie in einem breiteren Kontext (mit Schulsozialarbeit, Jugendarbeit, Polizei, Elternrat etc.) thematisieren.
  • Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit im Schulunterricht und darüber hinaus führende Schulprojekte führen (z.B. Projektwoche, Wanderausstellung, Infobroschüre, Elternabende, Lehrerweiterbildung, Kurse etc.)
  • Interventionen absprechen und durchführen, klare Grenzen setzen (z.B. Uniformverbot)
  • Toleranz, gegenseitigen Respekt und konstruktives Zusammenleben fördern durch entsprechende Schulprojekte (Theaterprojekte, interkulturelle Feste oder Projektwochen etc.)
  • Minderheiten und Opfer schützen und stärken
  • Interkulturelle Öffnung der Schule (durch Verbesserung des Einbezugs ausländischer Kinder und ihrer Eltern, Beschäftigung von Lehrpersonen mit Migrationshintergrund etc.)
  • Gewaltprävention und –monitoring
  • Einbezug von Fachpersonen

 

Verschiedene Anlaufstellen bieten Unterstützung für die Schule.

Lernmedien liefern Anregungen dazu, wie das Thema Rechtsextremismus im Unterricht aufgegriffen werden kann.

 

Jugendarbeit

Jugendarbeit kann je nach Kontext ganz unterschiedlich mit Rechtsextremismus konfrontiert sein: sie kann dies mit den Opfern rechtsextremer Jugendgewalt, mit einzelnen Anhängern der rechten Szene oder mit ganzen rechtsextremen Gruppierungen oder auch mit Jugendlichen, welche sich gegen Rechtsextremismus engagieren möchten. Nach dem Ansatz der „akzeptierenden Jugendarbeit“ sollten sich Professionelle der Jugendlichen annehmen und sich für sie interessieren, insbesondere für die Probleme, „die sie haben“ und nicht nur diejenigen, „die sie machen“ (vgl. Krafeld 1992). Gleichzeitig müssen Sozialarbeitende klare Werte vertreten und kritisch mit gewaltaffinen und rassistischen Haltungen verfahren, wie dies Franz-Josef Krafeld in seinem Buch "gerechtigkeitsorientierten Jugendarbeit" postuliert (Krafeld, 2000). Denn Jugendarbeit muss sich klar von Rechtsextremismus distanzieren und darf ihm keine Hand bieten.

 

Jugendarbeit im Spannungsfeld von „einheimischen“ und "ausländischen" Jugendlichen

Oftmals separieren sich die Jugendlichen in ihrer Freizeit in Gruppen. Es kann beispielsweise sein, dass bestimmte Jugendtreffs in erster Linie von Jugendlichen mit Migrationshintergrund frequentiert werden, weil sie ökonomisch über weniger Möglichkeiten verfügen als Schweizer Jugendliche. Wenn eine solche Segregation ausgeprägt ist, ist dies meist ein Anzeichen für latente Spannungen zwischen einheimischen und ausländischen Jugendlichen. Selbst wenn sie dieselbe Schule besuchen, kann die subtile oder offene Ablehnung dazu führen, dass nur wenige ethnisch-gemischte Freundschaftsbeziehungen entstehen. Insbesondere in einem Kontext, wo Immigration noch ein neueres Phänomen darstellt, sind solche  Grenzziehungen verbreiteter. Denn es besteht kein Zusammenhang zwischen Ausländerdichte und der Verbreitung von fremdenfeindlichen Vorurteilen (Schubarth 1991). Im Gegenteil: Rechtsextremismus ist in ländlichen Gebieten verbreiteter als in den urbanen Zentren, wo der Ausländeranteil und die Durchmischung der Bevölkerung als normal gelten. Meist lässt sich rassistische Gewalt nicht auf direkte Konkurrenz oder ökonomische Frustrationen zurückführen, sondern ist vielmehr als Verteidigung des als von der Mehrheit als ihr wahrgenommenes Territorium zu interpretieren. Hier kann der mangelnde interkulturelle Kontakt eine wichtige Vorbedingung für die Entstehung von Vorurteilen darstellen, wodurch das Konzept der „Heimat“ einen hohen Stellenwert erfährt (vgl. Rommelspacher 2002).

Die Jugendarbeit kann bezüglich solcher Abgrenzungsphänomene im Jugendbereich wichtige Arbeit leisten. Sie kann Themen wie „Heimat“ oder „territoriale Vorherrschaft“ („Wer hat hier das Sagen?“) aufgreifen und versuchen, sie zu bearbeiten, z.B. in Form von Filmabenden und Diskussionsrunden. Der interkulturelle Kontakt kann gefördert werden durch gemeinsame Aktivitäten, welche die Kooperation zwischen den beiden Gruppen unterstützt und neue gemeinsame Erfahrungen ermöglicht (wie etwa auch durch erlebnispädagogische Aktivitäten). Kooperation kann den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen erleichtern und eine Annäherung sowie die Entstehung von wechselseitiger Sympathie begünstigen (vgl. Eser Davolio 2000). Falls die beiden Gruppierungen sich aber stark abgrenzen und ein angespanntes Verhältnis vorherrscht, gilt es in einem ersten Schritt als Jugendarbeitende mit jeder Gruppe einzeln eine gute Arbeitsbeziehung herzustellen, bevor gemeinsame Aktivitäten gestartet werden können. Denn auch ein „Grümpelturnier“ kann zu einer „Schlacht“ ausarten, wenn Feindseligkeiten überwiegen und keine gemeinsame Basis vorhanden ist.

 

Rechte Jugendgewalt – Jugendarbeit zwischen TäterInnen und Opfern

Bei rechtsextremer Jugendgewalt darf nicht übersehen werden, dass diese nicht in erster Linie ein Jugendproblem ist und auch nicht auf Fremdenfeindlichkeit zu beschränken ist, sondern letztlich ein Indikator dafür ist, dass in der Bevölkerung rassistische Haltungen und Forderungen nach struktureller Gewalt (Abschiebung von Flüchtlingen etc.) verbreitet sind. Dies wiederum kann gewaltbereite Gruppen legitimieren, stellvertretend für die örtliche Bevölkerung Gewalt gegen Zuwanderer auszuüben (vgl. Willems et al. 1993). Denn der Legitimationsdruck wird umso geringer, je mehr sich das öffentliche Meinungsklima bezüglich der Frage nach der Migrationsthematik und der politischen Polarisierung insgesamt verschärft. Auch eine angeheizte Stimmung ihres spezifischen Milieus reicht, um ihnen genügend Rückhalt zu gewähren. Sie fühlen sich folglich gesellschaftlich nicht ausgegrenzt, sondern als „Vorreiter einer breiteren Bewegung“.

Bei der Fokussierung auf die Täterschaft besteht jedoch die Gefahr, dass die Opfer weitgehend aus dem Blickfeld geraten (vgl. Eckmann/Eser Davolio 2003). Ihnen gegenüber hat die Jugendarbeit eine wichtige Rolle, denn oft zeigen sie die rechtsextremistisch orientierten TäterInnen (meist sind es jedoch männliche Jugendliche) bei der Polizei nicht an, da sie sich wenig davon versprechen oder weil sie Racheakte befürchten. Sie berichten jedoch den Jugendarbeitenden von den Vorfällen. Diese können sie debriefen und sie ermutigen, Anzeige zu erstatten, die Übergriffe publik zu machen und so auch die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

 

Handlungsoptionen für die Jugendarbeit

  • Erkennen der Probleme (Segregation, Polarisierung, Jugendgewalt, Rechtsextremismus) auf Ebene der Jugendlichen und Thematisierung derselben mit den Jugendlichen
  • Thematisieren und Vernetzung auf Ebene der Gemeinde (mit Behörden, Polizei etc.)
  • Opferschutz, indem ihnen Gehör geschenkt wird, sie allenfalls an die Polizei (z.B. für Anzeige des Übergriffs) oder Beratungsstellen weiterleiten, sie untereinander vernetzen, für Sicherheit im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der Polizei bemüht sein durch Signalisieren von Risikopotentialen
  • Mediation und Konfrontation mit Täterschaft sowie auch mit Opfern, um sie mit den Vorfällen zu konfrontieren, klar Stellung beziehen (ev. mit Gemeindeakteuren und Polizei) und Grenzen setzen
  • Stärkung von Minderheiten im Kontext, damit sie sich besser im Gemeinwesen positionieren und ihre Problemperspektive einbringen können
  • Monitoring der Situation, um frühzeitig eingreifen zu können, wenn sich rechtsextreme Phänomene abzeichnen

 

Verschiedene Anlaufstellen bieten Unterstützung für die Jugendarbeit.

Auch Lernmedien können in der offenen Jugendarbeit verwendet werden. 

 

Freizeitbereich

Über die sozialarbeiterische Jugendarbeit hinaus gibt es weitere Bereiche, die von Rechtsextremismus betroffen sein können.

Handlungsoptionen für den Freizeitbereich

Folgende Beispiele zeigen, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann:

  • An einem 4.-Liga-Fussballspiel trägt die eine Mannschaft Leibchen mit rechtsextremen Zahlenkombinationen. Ihre Fans beleidigen die ausländischen Spieler der gegnerischen Mannschaft mit Urwaldgeschrei. Der Schiedsrichter ist überfordert und greift nicht ein. Die Gewaltschutzkommission der Gemeinde greift den Vorfall auf und diskutiert mit den Beteiligten (Fussballverein, Polizei), wie solche Überschreitungen in Zukunft verhindert werden können.
  • In der Jungfeuerwehr engagieren sich Jugendliche mit rechtsextremer Gesinnung, welche sie aber nicht offen zur Schau tragen und zum Teil auch abstreiten. Die Leitung der freiwilligen Feuerwehr ist gespalten, weil Einzelne finden, dass nichts dabei sei und die Jungen das Herz auf dem rechten Fleck hätten, während andere finden, dass man aufpassen und etwas unternehmen müsse. Aufgrund eines Vorfalls an einem Grossanlass, an welchem ein für die Parkplatzzuweisung aufgebotener  junger Feuerwehrmann sich an einer Schlägerei zwischen rechtsextremen und ausländischen Jugendlichen zugunsten Ersterer beteiligt, muss die freiwillige Feuerwehr das Problem erkennen und interne Diskussionen anstossen.
  • Von einer Pfadfinderabteilung werden Fotos publik, auf dem Leiterinnen und Leiter vor einer Pfadihütte posieren, dies mit Bierflaschen in der einen Hand und die andere erhoben zum Hitlergruss. Die Pfadfinderzentrale stellt die Betroffenen zur Rede. Diese versuchen den Vorfall abzustreiten und zu bagatellisieren. Weitere Abklärungen führen zum Erkennen weiterer problematischer Aussagen und Gesten während der Pfadiübungen mit den Jungpfadfindern. Die Pfadfinderleitung entscheidet, die betroffene Abteilung zu schliessen.
  • Ein Orchester wird angefragt, an einem Fest für Toleranz aufzutreten. Die Organisatoren möchten jedoch nicht, dass die beiden Bläser mit Glatze und rechtsextremer Gesinnung dabei sind, ausser das Orchester könne sie zu einem moderaten Auftreten überreden. Die Orchesterleitung denkt zuerst über einen Ausschluss der beiden Musiker nach, entschliesst sich aber dann zur Erarbeitung einer Toleranzcharta, zu der alle Orchestermitglieder eingeladen werden. Im Rahmen dieses Workshops diskutieren sie miteinander, welche Haltung sie verbindet, aus welcher Motivation heraus sie Musik machen und für welche Werte sie gemeinsam einstehen. Alle unterschreiben die Charta am Schluss- auch die beiden „problematischen“ Musiker.
  • Jugendliche einer Gemeinde wollen sich gegen die verbreitete Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Tendenzen engagieren. Sie erhalten Unterstützung von der Jugendarbeit und der Sozialvorsteherin. Freiwillige bilden ein Organisationskomitee, welches kulturelle Aktivitäten gegen Rechts lanciert. Pro Monat führen sie jeweils einen Anlass durch, der jedoch meist nur von tolerant eingestellten jungen und älteren Bewohnerinnen und Bewohnern besucht wird.

 

Verschiedene Anlaufstellen bieten Unterstützung für Angebote im Freizeitbereich.

Die Seite http://www.help-fuer-lehrkraefte.ch/?Konkrete_Unterrichtshilfen_-_direkt_zur_Umsetzung:Fussball bietet konkrete Umsetzungsideen an.

Allenfalls liefern auch bestimmte Lernmedien Anregungen zur Arbeit im Freizeitbereich.

 

Quellen:

Eckmann, M./Eser Davolio, M. Rassismus angehen statt übergehen – Theorie und Praxisanleitung für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Zürich, 2003

Eser Davolio, M.. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt. Festgefahrenes durch Projektunterricht verändern. Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag, 2000

Eser Davolio, M. & Drilling, M. Gemeinden antworten auf Rechtsextremismus - Perspektiven für eine Kooperation zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Haupt Verlag, Bern, 2008a

Eser Davolio, M. & Drilling, M. Interkulturelle Konflikte und Gewalt – Wege aus dem Alleingang der Schule. In: Drilling, M.; Eser Davolio, M. & Steiner, O. (Hrsg.): Gewalt an Schulen. Zürich: Pestalozzianum Verlag, Zürich, 2008b

Eser Davolio, M. /Drilling, M. Wie können Gemeinden gegen Rechtsextremismus vorgehen? In: Fachstelle für Rassismusbekämpfung (Hrsg.): Rechtsextremismus bekämpfen: Wirksame Massnahmen und griffige Arbeitsinstrumente für Gemeinden. Bern, 2007, S.5-56

Krafeld, F. J. Die Praxis akzeptierender Jugendarbeit. Konzepte, Erfahrungen, Analysen aus der Arbeit mit rechten Jugendcliquen. Opladen, 1996.

Krafeld, F. J. Von der akzeptierenden Jugendarbeit zu einer gerechtigkeitsorientierten Jugendarbeit. In: deutsche jugend, (48), H. 6/2000,  S. 266–268

Rommelspacher, B. Anerkennung und Ausgrenzung. Frankfurt a.M., 2002

Schubarth, W. Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit unter Jugendlichen in den neuen Bundesländern. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, 4, Bonn, 2001

Willems, H./Würtz, St./Eckert, R. Fremdenfeindliche Gewalt: Eine Analyse von Täterstrukturen und Eskalationsprozessen. Forschungsbericht, Trier, 1993