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Konkrete Unterstützung 
Bei Fragen, Unsicherheiten oder bei konkreten Vorfällen helfen Fachpersonen gerne weiter.

In der Schweiz gibt es keine Beratungsstelle, die sich ausschliesslich auf Rechtsextremismus spezialisiert, wie dies andere Länder kennen. Verschiedene Anlauf- und Beratungsstellen bieten aber meist innerhalb der Rassismusbekämpfung Information und Beratung für Betroffene von Rechtsextremismus sowie Ausstiegshilfe an.

Eine Auswahl von Anlauf- und Beratungsstellen finden Sie auf dieser Seite. Bei der Auswahl wurde die Vielschichtigkeit und Breite der Problematik von Rechtsextremismus berücksichtigt. Die Adressliste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ein ausführliches elektronisches Adressverzeichnis zu Beratungsstellen für Opfer von rassistischer Diskriminierung bietet die Fachstelle für Rassismusbekämpfung.

 

Anlaufstellen zu Rechtsextremismus und Rassismus

(Auflistung in alphabetischer Reihenfolge):

 

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) ist eine ausserparlamentarische Kommission, die vom Bundesrat zur Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (RDK) eingesetzt wurde. Die EKR befasst sich mit Rassendiskriminierung, fördert eine bessere Verständigung zwischen Personen unterschiedlicher Hautfarbe, nationaler und ethnischer Herkunft, Religion, bekämpft jegliche Form von direkter und indirekter Rassendiskriminierung und schenkt einer wirksamen Prävention besondere Beachtung. Sie bietet jedoch keine direkte Beratung an, sie triagiert.

www.ekr.admin.ch

 

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) ist zuständig für Gestaltung, Unterstützung und Koordination der Prävention von Rassismus und der Förderung der Menschenrechte auf eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Ebene. Die Fachstelle hat kein Mandat, um in Konfliktfällen direkt zu vermitteln oder einzugreifen.

www.edi.admin.ch/frb/

 

Die Fachstelle Extremismus in der Armee ist der Fachstelle für Rassismusbekämpfung angegliedert. Sie erfüllt ihre Aufgaben ausschliesslich zu Gunsten der Armee und koordiniert die Bemühungen zur Verminderung von jeglicher Art von Extremismus in der Armee. Als Meldestelle für Vorfälle von Extremismus in der Armee steht sie allen Angehörigen der Armee (Militärdienstleistende, Miliz- und Berufskader), deren Eltern und Familien sowie den kantonalen und eidgenössischen Behörden offen. Sie bietet Beratung, Schulung und Sensibilisierung, sowie Information.

www.vtg.admin.ch/internet/vtg/de/home/militaerdienst/allgemeines/fachstelle_extremismus.html

 

Die Fachstelle Extremismus- und Gewaltprävention (fexx) betreibt eine telefonische Anlaufstelle, die täglich 24 Stunden in Betrieb ist. Die Fachstelle berät Opfer, Behörden, Arbeitgeber und Personen, die aus extremistischen Organisationen aussteigen wollen. Sie betreibt Öffentlichkeitsarbeit, führt ein Pressearchiv und bietet Weiterbildungen an.

www.fexx.ch

 

gggfon – Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus – ist ein Informations- und Beratungsangebot von Gemeinden aus dem Raum Bern und Burgdorf zum Thema Gewalt und Rassismus. gggfon bietet kostenlose Beratung an zu Fragen rund um Rechtsextremismus, Rassismus, Diskriminierung, Gewalt, Konflikte im öffentlichen Raum und Zivilcourage. Das Angebot richtet sich an Betroffene und Interessierte; an Behörden, sowie an Fachleute und Organisationen. Träger des Projekts sind die Einwohnergemeinde Meikirch und 44 weitere Gemeinden aus dem Raum Bern und Burgdorf sowie dem Kanton Bern.

www.gggfon.ch 

 

INFOKLICK.CH ist ein Verein zur Kinder- und Jugendförderung. Durch kreative Ausdrucksmittel will INFOKLICK.CH Kindern und Jugendlichen ermöglichen, beim Definieren von Problemen und dem Formulieren von Lösungen mitzumachen und ihre Sicht der Dinge zu vermitteln.

www.infoklick.ch

 

Die Konferenz der Kantonalen Justiz– und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) ist Trägerin der "Schweizerischen Kriminalprävention" (SKP).

 Die (KKJPD) bekennt sich zur Kriminalprävention als einer wichtigen Aufgabe.
 Die "Schweizerischen Kriminalprävention" (SKP) ist einem gesamtgesellschaftlichen Präventionsverständnis verpflichtet. Dabei tragen gemeinsam mit der Polizei auch die Politik, weitere staatliche Handlungsträger und Amtsstellen, nichtstaatliche Institutionen sowie Wirtschaft und Medien eine gemeinsame Verantwortung. Kriminalprävention umfasst die Gesamtheit aller staatlichen und privaten Bemühungen, auf allen politischen Handlungsebenen der Eidgenossenschaft – Gemeinde, Kanton und Bund.

www.skppsc.ch

 

Das Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK) interveniert bei interkulturellen Problemen im öffentlichen Raum, sowohl zur kurzfristigen Entschärfung von Krisen wie auch zur längerfristigen Behandlung latenter Konflikte. Wert wird darauf gelegt, möglichst viele Beteiligte - Betroffene und Behörden - einzubeziehen und ihre Fähigkeit zur Problembewältigung zu stärken. Darüber hinaus versteht sich TikK auch als Anlaufstelle für alle Opfer von rassistischer oder fremdenfeindlicher Gewalt, gleichgültig ob ein Straftatbestand vorliegt oder nicht.

www.tikk.ch

 

Das Konfliktophon ist ein Beratungsdienst, der bei Problemen und Konflikten zwischen Einheimischen und Zugewanderten telefonische Unterstützung anbietet. Es berät aber auch Opfer von Fremdenfeindlichkeit und rassistischer Diskriminierung und informiert im Bedarfsfall über andere Institutionen, an die sich die betroffenen Personen wenden können.

www.konfliktophon.ch

 

Das National Coalition Building Institute (NCBI) Schweiz bildet Jugendliche und Erwachsene dazu aus, konstruktiv bei der Lösung von Konflikten mitzuwirken. NCBI hat verschiedene Programme lanciert, die sich mit Rechtsextremismus, Gewalt oder interkulturellen Konflikten befassen.

www.ncbi.ch

 

Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) unterstützt mit organisatorischen und finanziellen Mitteln  interkonfessionell und überparteilich Institutionen und Personen, die sich in der Bekämpfung des Rassismus im Allgemeinen und des Antisemitismus im Besonderen verdient gemacht haben. Die Stiftung bietet auch Unterstützung für Opfer rassistischer, rechtsextremer und antisemitischer Gewalt an.

www.gra.ch

 

STOPP Rassismus ist eine kostenlose Beratungsstelle für Menschen, die Diskriminierungen und rassistischen Übergriffen ausgesetzt sind. Die Stelle wird unterstützt durch die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn.

www.stopprassismus.ch

 

Tschau.ch ist eine e-Beratungsplattform für junge Menschen in der deutschsprachigen Schweiz. Sie ist politisch und konfessionell neutral. Fachleute beantworten die Lebens- und Alltagsfragen der jugendlichen Ratsuchenden schriftlich innerhalb von maximal drei Arbeitstagen.

Seit 2007 liegt die Trägerschaft von Tschau.ch bei Infoklick.ch, Kinder- und Jugendförderung Schweiz.

www.tschau.ch

 

Übermässiger Alkoholkonsum, Gewalt und Rassismus treten häufig gemeinsam auf. wertikal gehört als Teil von Blaues Kreuz Prävention + Gesundheitsförderung zu einem nationalen Netzwerk und unterstützt Jugendliche, deren Umfeld, Fachpersonen, Institutionen und Gemeinden bei Problemen rund um die Themen Gewalt und Alkohol. 

www.wertikal.ch

 

Adressliste als Pdf zum Downloaden